Verantwortungsgrundlagen

Verantwortung für sich selbst und andere übernehmen zu können setzt in unserer Gesellschaft solide Bildung voraus. Grundlegende Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen zählen zu den unverzichtbaren Inhalten von Lebenswissen.

Dabei geht es uns hier und in allen anderen Unterrichtsbereichen jedoch nicht allein um die Vermittlung von Fachkompetenzen und Fertigkeiten, sondern zugleich um die Förderung individueller, personaler und sozialer Kompetenzen. Sie sind eine wesentliche Grundlage für Schlüsselqualifikationen wie Leistungs- und Verantwortungsbereitschaft, Kooperations- und Teamfähigkeit, Kreativität, Konfliktfähigkeit und Toleranz.

Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern

In diesen Zusammenhang gehört auch das Bemühen um ein gutes Verhältnis zwischen der Lehrer- und der Schülerschaft der Johannesschule.

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Ihre Lehrerinnen und Lehrer hören den Schülerinnen und Schülern zu, nehmen ihre Bedürfnisse ernst und orientieren sich an ihren Stärken. In dieser christlich geprägten Annahme der uns anvertrauten jungen Menschen vermittelt sich nicht zuletzt das Anliegen, ihr Empathievermögen und ihre Sensibilität für den Mitmenschen zu wecken.

Die persönlichkeitsbezogenen wie auch die fachgebundenen Lernprozesse werden von den Lehrerinnen und Lehrern durch regelmäßige Teambesprechungen evaluiert und unterstützt. Beratungsgespräche mit den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Eltern ergänzen diesen Informationsaustausch. Vor diesem Hintergrund kommt der Beobachtung und Förderung der individuellen Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler erhöhte Bedeutung zu; individuelle Lernentwicklungsdokumentation gehört deshalb zu unseren Standardaufgaben.

Entwicklungsförderung

Lebenswissen in einer zusammenwachsenden Welt verlangt den offenen Blick "über den Tellerrand" hinaus.

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Fremdsprachen sind dafür eine wichtige Voraussetzung. Neben Englisch in beiden Schulformen wird im Realschulzweig als zweite Pflichtfremdsprache wahlweise Französisch oder Niederländisch angeboten. Besonders unterstützt wird der Erwerb dieser Fremdsprachen durch regelmäßigen Schüleraustausch mit unseren Partnerschulen in Frankreich, den Niederlanden und England.

Berufsorientierung

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil von Lebenswissen ist die Orientierung auf die Berufswelt.

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Zwei fachkundig begleitete Betriebspraktika in den Jahrgangsstufen 8 und 9 der Hauptschule bzw. 9 und 10 der Realschule sowie die enge Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und anderen beratenden Institutionen ermöglichen eine wirklichkeitsnahe Vorbereitung unserer Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen der Arbeitswelt. Dieses Ziel verfolgen auch die regelmäßig durchgeführten Arbeitsplatzerkundungen und Ausbildungsplatzbörsen sowie die Einrichtung einer Schülerfirma. Für die Klassen 8 und 9 der Hauptschule finden Praxistage an den Berufsbildenden Schulen und auch in kooperierenden Betrieben statt. Der Berufsfindung dienen ferner auch Berufsorientierungstage und ein gezieltes Bewerbungstraining in Zusammenarbeit mit externen Partnern.

Kreative Erziehung

Auf ganz eigene Weise erschließt sich Lebenswissen im musisch-künstlerischen Bereich.

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Hier werden vor allem kreative Begabungen, soziales Verhalten und emotionale Erlebnisfähigkeit gefördert. Deshalb setzt die Johannesschule einen besonderen Akzent mit einem breit gefächerten musikalischen Angebot. Er besteht aus den Musikklassen in den Jahrgangsstufen 5 bis 7 sowie Schulbands, die mit regelmäßigen Auftritten und bei besonderen Anlässen auch eigenen Musical-Produktionen unser Schulleben begleiten und bereichern. Als besonders fruchtbar erweist sich hier die Zusammenarbeit mit der Musikschule des Emslandes.

Gesunde Erziehung

Zu einem ganzheitlichen Verständnis von Lebenswissen gehören auch ein gesundes Körperbewusstsein sowie die Beachtung der Grundsätze gesunder Ernährung und Lebensführung.

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Als Ausgleich zu einer "bewegungsarmen" Umwelt mit den bekannten gesundheitlichen Folgen werden unsere Schülerinnen und Schüler durch ein umfangreiches Sportangebot zu lebenslangem Sporttreiben angeregt. Untrennbar verbunden ist damit die Erziehung zu Fairness und Disziplin. Diesen Zielen dienen zusätzliche Wahlmöglichkeiten im AG-Bereich und ein breit gefächertes schulisches Wettkampfangebot. Wir kooperieren mit örtlichen Vereinen und finden darüber hinaus als Partnerschule des SV Werder Bremen professionelle Unterstützung im Rahmen größerer gesundheitserzieherischer Projekte (z.B. "100% fitte Schule").

Gemeinschaftliches Lernen

In der Gemeinschaft lernt es sich leichter. Deshalb betont die Johannesschule das Prinzip des gemeinschaftlichen Erwerbs von Lebenswissen:

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Dem Klassenlehrer, unterstützt von seinem "Co-Piloten", kommt hier eine besondere pädagogische Verantwortung zu. Klassenfahrten, Wandertage und Schulgemeinschaftstage, aber auch intensive Trainingsprogramme (u.a. das Sign-Projekt zur Stärkung der Persönlichkeit und das Lernkompetenz-Training) tragen wesentlich zur Festigung der Klassengemeinschaft, zur Stärkung des Selbstbewusstseins und zur Entwicklung der Eigenverantwortlichkeit unserer Schülerinnen und Schüler bei. Dass dies auch dem Wir-Gefühl der Schulgemeinschaft insgesamt zugute kommt, zeigen insbesondere unsere Projekttage.

Ganztagsschule

Als Ganztagsschule bietet die Johannesschule auch am Nachmittag Raum und Zeit für die Vermittlung und den Erwerb von Lebenswissen.

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Das Angebot umfasst verschiedene Formen von Lernhilfe, z. B. das Projekt „Schüler helfen Schülern“, bei dem ältere Schülerinnen und Schüler die jüngeren beim Lernen unterstützen; hinzu kommen die Hausaufgabenbetreuung und der von Lehrerinnen und Lehrern erteilte Förderunterricht in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch sowie auch in der Wahlpflichtsprache Französisch. Hier geht es vor allem darum, individuelle Lernverzögerungen und Angst vor Schulversagen abzubauen und damit die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Mitarbeit in der Schule zu verbessern. Ergänzend organisiert unsere Schulsozialpädagogin ein abwechselungsreiches Nachmitagsprogramm, das u.a. in zahlreichen Arbeitsgemeinschaften zu selbstständigem Lernen und sinnvoller Freizeitbeschäftigung anregt. Gemeinsam mit zwei Beratungslehrern steht sie darüber hinaus ganztägig unseren Schülerinnen und Schülern als fachlich geschulte Ansprechpartnerin bei allen kleinen und großen Sorgen zur Verfügung.

Als zentrale Anlaufstelle für Schülerinnen, Schüler und Eltern sorgen nicht zuletzt auch unsere beiden Sekretärinnen und der Schulassistent für einen reibungslosen Ablauf des schulischen Alltags.

Gute Rahmenbedingungen

Gute Rahmenbedingungen für den Erwerb von Lebenswissen bieten die großzügig ausgestatteten Fachräume für die naturwissenschaftlichen Fächer sowie für Informatik, Werken und Technik, Textiles Gestalten, Hauswirtschaft und Musik.

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Des Weiteren verfügt die Johannesschule über eine gut sortierte Schülerbücherei mit Arbeitsmöglickeiten an Gruppentischen und internetfähigen PC; sie dient der Anregung und Förderung des allgemeinen Leseinteresses ebenso wie der gezielten Informationsbeschaffung und mediengestützten Recherche. Für das ansprechende Innere des Schulgebäudes ist die vielseitig nutzbare Aula ein besonders gelungenes Beispiel. Dort feiern wir die Höhepunkte des Schullebens mit kleinen und großen Auftritten unserer Schülerinnen und Schüler.

Unser Hausmeister betreut die Gebäudetechnik, die elektrischen Anlagen und Geräte, eigene Reinigungskräfte sorgen für ein gepflegtes Erscheinungsbild unserer Schule.

Sie verfügt darüber hinaus über einen großen Schulgarten in erreichbarer Nähe, der von Wahlpflichtkursen unter sachkundiger Anleitung bewirtschaftet und gepflegt wird. Hier, im unmittelbaren Umgang mit der Natur, zeigt sich die Johannesschule in doppeltem Sinne als "Garten voller Leben", der der Vermittlung von Lebenswissen dient.

Christlich orientierte Erziehung

An unserer Schule lernen und leben wir miteinander auf der Grundlage des christlichen Glaubens, denn Lebenswissen wird auch und gerade in der Bindung an Gott erworben.

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So verstehen wir die Johannesschule als Ort gelebter Christlichkeit, der unseren Schülerinnen und Schülern die Chance zur Einübung, Erprobung und Bewährung des Glaubens bietet. Wir beginnen das neue Schuljahr mit einem Gottesdienst und feiern über das Jahr verteilt Klassengottesdienste. Besinnungs- und Schulgemeinschaftstage sowie die gemeinsame Gestaltung kirchlicher Feiertage sind ebenfalls solche "Orte gelebter und gefeierter Christlichkeit".

Wir arbeiten zusammen

Die Vermittlung von Lebenswissen kann nur im vertrauensvollen Miteinander aller Beteiligten gelingen.

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Deshalb pflegt die Johannesschule intensiven Kontakt zu den Eltern. Sie nimmt deren Erziehungsverantwortung ernst und bezieht sie in ihre pädagogischen Überlegungen ein.

Dies gilt ebenso für die Beteiligung unserer Schülerinnen und Schüler: Ihre Vorstellungen und Wünsche sind uns willkommene Anregungen für die Gestaltung einer lebendigen Schulgemeinschaft. Der Förderverein der Johannesschule e.V. unterstützt uns dabei mit Rat und Tat.

Nicht zuletzt aber leisten dazu natürlich auch die Lehrerinnen und Lehrer der Johannesschule ihren engagierten und professionellen Beitrag. Für sie ist stetige Fort- und Weiterbildung unabdingbar, um mit der Dynamik des Lebens und der Entwicklung und Vermittlung von Lebenswissen Schritt zu halten.