Mein FSJ in der Johannesschule Meppen

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Lisa Conrad vergrößern

Was möchte ich mal werden? Diese Fragen stellen sich wohl alle irgendwann einmal. Im letzten Jahr waren diese Fragen die wichtigsten für mich. In der Schule bereiteten wir uns auf unsere allgemeine Fachhochschulreife im Sozialwesen vor und alle fingen an, sich Gedanken darüber zu machen, was danach kommen sollte. Im Bekanntenkreis wurde die Frage „Und – was kommt nach der Schule?“ schon fast anstrengend. Möglichkeiten gibt es viele, Angebote ebenso. Es fanden zahlreiche Informationsveranstaltungen über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten statt. Doch irgendwie fand ich dabei nicht das, was ich mir für mich vorstellen konnte. Die Möglichkeit, ein FSJ zu machen, erschien mir deshalb perfekt. Von einer Bekannten hatte ich bereits viel Positives gehört und mich deshalb bewusst für das FSJ nach der Schule entschieden. Die Aussicht darauf, viele neue Eindrücke zu bekommen, viel zu lernen und mit Menschen zusammen zu arbeiten, das wollte ich. Ich habe mich mit dieser Entscheidung beim Bistum Osnabrück beworben. Bei einem Vorstellungsgespräch durfte ich mir dann zunächst aussuchen, wo meine Einsatzstelle liegen soll und mit welchen Tätigkeiten ich zu tun hab. Für mich war die erste Wahl die Johannesschule in Meppen. Dort wurde ich auch angenommen. Die Freude war groß. Meinen ersten Arbeitstag hatte ich am 01.09.2012 und wurde gleich in die Schulsozialarbeit bei Frau de Kruijff mit einbezogen. In diesem Jahr habe ich eine vielseitige Arbeit gemacht. Zum Einen durfte ich sehr viele Erfahrungen sammeln, im Bereich Schulsozialarbeit, aber zum Anderen auch mit der Verwaltung auf dem Büro.
Ich habe meine eigenen Hausaufgabenbetreuungsgruppen gehabt und nahm an vielen Nachmittags-AGs wie zum Beispiel DLRG Rettungsschwimmen, Mosaik Werkstatt und die Kocharena teil. Nicht nur im Nachmittagsbereich konnte ich Eindrücke sammeln. Vormittags durfte ich öfter mit in den Unterricht gehen und den Lehrern bei Seite stehen, wie z.B. im Kunst–, Werk– und im Hauswirtschaftsunterricht.

Da die Schulsozialarbeit sehr viele Projekte hat, wie z.B. die Schulsanitäter, Schüler-helfen-Schüler Aktion, Bibliotheksdienst, Streitschlichter und die JSM-Helfer, konnte ich auch hier sehr viel Unterstützung geben. Ich hatte auch meine eigene Spieleausleih AG. Hier haben Schüler der JSM Spielzeuggeräte in den Pausen verliehen.

Durch dieses FSJ habe ich sehr viele Eindrücke gesammelt. Es war für mich eine große Erfahrung. Ich wurde in diesem Jahr reifer und kann mit Genauigkeit sagen, dass es eine der schönsten Erfahrungen in meinem Leben war. Die Zeit in meiner Einsatzstelle und auf den Seminaren war einfach unbeschreiblich, jedoch ging das Jahr viel zu schnell um. Es war ohne Zweifel die beste Entscheidung für mich ein FSJ zu machen. Das tägliche Lächeln der Schüler motivierte mich jeden Tag aufs Neue, wieder in die Schule zu kommen.

Ich danke für die schöne Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen, dem Schulleiter Georg Jansen und vor allen geht ein besonders großer Dank an meine Mentorin Uta de Kruijff.

 

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