Interview: Jugendinitiative in Meppen

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Die Aktion „dann bist Du dran“ ist zur Zeit bei allen Meppener Jugendlichen im Munde. Wir haben uns am 20. Januar 2012, einen Tag vor der großen Abschlussaktion im J@M-Center, mit Karsten Streeck, einem der Verantwortlichen des Projekts und Jugendpfleger bei der Stadt Meppen, getroffen und mit ihm über die Aktion gesprochen:

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Die JSM-Redaktion zu Gast im J@M-Center

Frage: Herr Streeck, können Sie uns die Aktion kurz erklären? Worum ging es genau dabei?
Karsten Streeck: Uns war ganz wichtig die Jugendlichen in der Stadt Meppen stärker einzubinden und herauszufinden, was sie an Meppen stört bzw. was sie in Meppen verändern wollen. Es gab früher bereits Versuche die Meppener Jugendliche anzusprechen, leider waren diese bisher immer erfolglos. „Dann bist Du dran“ war als Heißmacher, als Auftaktveranstaltung gedacht und die bisherige Beteiligung hat uns selbst überwältigt.

Frage: Können Sie kurz erläutern, wie Sie auf die Idee gekommen sind?
Karsten Streeck: Wir wollten einfach mal was Neues machen. Etwas worüber die Jugendlichen reden. Eine einfache Plakataktion wäre wahrscheinlich zu langweilig gewesen und schnell gescheitert. Uns geht es ja schließlich darum herauszufinden, was Ihr wollt. Und dafür muss die richtige Motivation aufgebaut werden.

Frage: Was genau versprechen Sie sich von der Aktion? Was bringt diese Aktion uns Schülern?

Karsten Streeck: Mit den Fragebögen, die wir an den Schulen verteilt haben, wollten wir Eure Wünsche erkennen. Es werden „Begriffswolken“ erstellt, die genau erkennen lassen, wo die Jugendlichen ihre Schwerpunkte setzen. Daraus lassen sich also eure Bedürfnisse und Ideen ablesen. Wir können daraus dann Aufgaben ablesen und erkennen mit welcher Wichtigkeit wir uns um die einzelnen Projekte kümmern sollten.

Frage: Kann denn jeder Wunsch erfüllt werden?

Karsten Streeck: Wir versuchen Vieles möglich zu machen. Sei es, dass wir die Jugendlichen dabei mit Wissen zu unterstützen oder sogar versuchen Gelder zu beantragen, um Projekte konkret zu fördern. Oftmals ist es aber auch von Nöten Kompromisse zu finden und zu schließen, da auch unsere Mittel begrenzt sind. Was nicht auf Anhieb erfüllt werden kann, versuchen wir zumindest nach und nach in kleinen Schritten zu erfüllen.

Wir danken Herrn Streeck für dieses Interview. Wenn auch Ihr jetzt Lust bekommen habt Euch zu beteiligen, dann meldet Euch doch ganz einfach mal bei den Mitarbeitern im J@M-Center. Die sind jeden Tag von 14:00 bis 19:00 Uhr für Euch da. Oder Ihr nehmt Kontakt über die Facebook-Gruppe „Dann bist Du dran“ auf. Dort findet Ihr auch immer die aktuellsten Informationen zu den laufenden Projekten.

 

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