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Schülerarbeit am Sozialen Tag bringt 3800,00 € ein

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Johannesschule spendet an Wärmestube und Meppener Tafel.

Bild #5623
Geldübergabe Sozialer Tag 2015. vergrößern

Zu einem Sozialen Tag werden einmal im Jahr die siebten Klassen der Johannesschule aufgerufen.
Die Schüler suchen sich mit Hilfe ihrer Eltern und Lehrer einen Arbeitsplatz und arbeiten einen ganzen Tag in einem Betrieb ihrer Wahl. Vorbereitet wird der Tag inhaltlich im Religionsunterricht. Eingeladen in die Schule werden Elisabeth Behnes, die über ihre jahrelange Arbeit in der Wärmestube mit Hilfsbedürftigen informiert, und Anita Leipnitz von der Meppener Tafel. Sie beantwortet alle Fragen über die Tafel. Eine besondere Freude hat die Johannesschule Frau Behnes und Frau Pankan bei der Übergabe der großzügigen Spende von 3.800 € gemacht, die sie am Sozialen Tag gesammelt hatten.

Zum zehnten Mal hatte die Oberschule diesen Sozialen Tag organisiert, an dem die Siebtklässler nicht wie sonst in den Unterricht gehen, sondern stattdessen in Berufe reinschnuppern dürfen, für die sie sich interessieren. Der Soziale Tag nicht nur dazu, Gutes zu tun, sondern ermöglichte den Schülern auch das Kennenlernen der Arbeitswelt.
So durfte zum Beispiel Ina einen Tag lang in einem Friseursalon arbeiten. "Das Tolle daran war, dass einige Kunden sich darüber gefreut haben, dass ich das mache", sagte sie. Auch Tom hat die Arbeit Spaß gemacht. Und am Ende des Tages stimmte das Ergebnis. Er durfte in einem Supermarkt den Alltag kennenlernen und so unter anderem Waren um- und einräumen, Preise etikettieren und älteren Menschen beim Suchen von bestimmten Lebensmitteln helfen.

Viel zu tun hatte Max, der sich einen Kindergarten ausgesucht hatte, wo er mit Kindern Ball spielen, malen und vorlesen musste. "Es ist sehr anstrengend mit so vielen kleinen, aber auch so anhänglichen Kindern. Ich kann mir aber gut vorstellen in Klasse 9 mein Schulpraktikum in einem Kindergarten zu verbringen", betonte er. Abends waren alle Schüler ganz schön müde von der Arbeit, aber auch sehr zufrieden.

Damit die Schüler auch genau wissen, wo die Spende hingeht, wurden sie auch darüber in der Schule von Frau Behnes und Frau Leipnitz informiert.

"Dadurch erfahren sie aus erster Hand, dass es in Meppen auch Menschen gibt, denen es nicht so gut geht und gerade unter den zahlreichen Flüchtlingen die Bedürftigkeit groß ist", erzählte die Projektleiterin Veronika Rosken. Die Schüler sind stolz, so ihren Beitrag zur Hilfestellung leisten zu können und entwickeln so ein Bewusstsein, dass die Schwächeren in unserer Gesellschaft unterstützt werden müssen.

Die Meppener Tafel möchte von dem Geld eine neue Gefriertruhe kaufen, die sie schon lange benötigt. Die Wärmestube möchte die Spende verwenden, um den Mitmenschen, die die Institution nutzen, kleinere Wünsche zu erfüllen.