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Projekt "KunstSpundwände"

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Bild #4839
Projekt "KunstSpundwände" von Lena Rolfes. vergrößern

Spundwände waren unverzichtbar für die Erschließung des Emslandes, der Kanalbau in Papenburg wurde durch sie möglich gemacht. Sie sind aus unserer emsländischen Geschichte nicht wegzudenken.

Aufgrund dieser erheblichen Bedeutung der Spundwände für unsere Region wurde Initiatorin Frau Gisela Buss-Schepers zu diesem Projekt im Rahmen der Landesgartenschau 2014 in Papenburg inspiriert.

Ziel des Projektes "KunstSpundwände" ist es möglichst viele Menschen in der Region zum Mitmachen zu animieren und so viele bunte, individuelle Spundwände zu gestalten. Diese sollen,
gemäß dem Motto der Landesgartenschau, als "bunte und bliede" Wegweiser nach Papenburg dienen.

Erklärung/Interpretationsansatz

Diese drei Motive sollen den Wachstumsprozess widerspiegeln,
den zum einen ich während meines Freiwilligendienstes durchlebe,
den aber auch jeder Schüler an dieser Schule auf seine ganz individuelle Art und Weise erfährt. Für sich genommen bedeuten sie:

1. Der stilisierte Mensch blickt nach unten, er schaut zurück.
Er wirkt unsicher und hat sich schützend zusammengerollt.
Dies soll die Anfangsphase darstellen, jeder ist in einer neuen Umgebung nervös und muss sich erst zu Recht finden.
Der Blick ist auf die Vergangenheit gerichtet, z.B. die Zeit in der Grundschule oder für mich meine Abizeit.

2. Dieser Mensch hat seine Rolle gefunden, er ruht sicher in der Mitte und auch sein konzentrierter Blick gilt dem hier und jetzt.
Diese Phase ist in der Mitte, der Abschluss ist noch weit genug weg, um sich nicht damit beschäftigen zu müssen und man hat sich mittlerweile gut eingewöhnt. Der Mensch ist ruhig, zufrieden.

3. Auf der letzten Spundwand ist der Mensch groß, er streckt seine Arme nach etwas über ihm aus, wirkt erwartungsfreudig.
Dies ist die Schlussphase, er steht kurz vor dem Abschluss des Lebensabschnitts Schule und streckt sich einer neuen Zukunft entgegen, z.B. einer Ausbildung, in meinem Fall eines Studiums, usw.

Lena Rolfes, Bundesfreiwilligendienstleistende 2013/14

Die technische Leitung des Projektes hatte die Mitarbeiterin im Nachmittagsbereich Frau Kraatz.