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JSM – Helfer in Berlin

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Lehrerin Renate Fuest und Schulleiter Georg Jansen mit den JSM-Helfern kurz vor der Preisverleihung vergrößern

Schülerinnen der Johannesschule besuchen Caritas-Kongress

Zur Verleihung des Sozialpreises des Katholischen Krankenhausverbandes (KKVD) sind am letzten Wochenende sechs Schülerinnen der Johannesschule nach Berlin gereist. Zusammen mit ihrer betreuenden Lehrerin Renate Fuest wurden die Schülerinnen der JSM (Johannesschule Meppen) im letzten Sommer für diesen Preis vorgeschlagen. Durch einen Vorentscheid im Votingverfahren im Internet konnte das Projekt JSM-Helfer nun in Berlin ausgezeichnet werden.

Die JSM-Helfer sind Schülerinnen, die sich ehrenamtlich einmal wöchentlich Zeit für pflegebedürftige Menschen im Ludmillenstift nehmen. Zu Beginn ihrer Tätigkeit haben die Jugendlichen zunächst einen Erste-Hilfe-Kurs sowie einen Rollstuhlführerschein absolviert. Seit einem Jahr verbringen die Achtklässerinnen nun einmal in der Woche einen Nachmittag in der Kurzzeitpflege des Meppener Krankenhauses und spielen oder basteln dort mit den Senioren. Schulleiter Georg Jansen unterstützt dieses soziale Engagement und sieht eine nachhaltige Wirkung für seine Schülerinnen. "Ich glaube, dass die Jugendlichen in zehn Jahren nicht mehr wissen, was sie im achten Schuljahr alles in Chemie oder Geschichte gelernt haben. Aber ihre Tätigkeit hier im Ludmillenstift wird ihnen sicherlich positiv in Erinnerung bleiben", beschriebt er diese Nachhaltigkeit in dem Bewerbungsvideo für den Sozialpreis KKVD.

Insgesamt zwölf Projekte aus ganz Deutschland wurden jetzt in Berlin während des Caritas-Kongresses ausgezeichnet. Bei der feierlichen Preisvergabe reichte es zwar nicht ganz für den ersten Preis. Trotzdem wird die Fahrt nach Berlin den Schülerinnen in guter Erinnerung bleiben, konnten sie doch ein ganzes Wochenende in der Bundeshauptstadt verbringen und dort bei strahlendem Sonnenschein die touristischen Attraktionen erkunden.