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Johannesschule bewacht erneut Strand an der Ostsee

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Johannesschüler bewachen den Strand an der Ostsee. vergrößern

Bereits zum dritten Mal sind Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen der Johannesschule nach Kellenhusen an die Ostsee gefahren, um dort den Wasserrettungsdienst zu übernehmen. Nach zehnmonatiger Vorbereitungszeit mit Schulleiter Georg Jansen, der zugleich als Ausbilder und Wachleiter der DLRG tätig ist, verbrachten zehn Jugendliche und eine Bundesfreiwilligendienstleistende eine ganze Woche an der Küste.

Im neunten Schuljahr können die Schülerinnen und Schüler an der Johannesschule im Sportunterricht ein halbjährliches Profil wählen. Innerhalb der Sportart "Schwimmen" wird das Rettungsschwimmabzeichen in Bronze erworben. Auf freiwilligen Basis nahmen im Anschluss daran zehn Jugendliche im Laufe des zehnten Schuljahres an einer nachmittäglichen Arbeitsgemeinschaft teil. Neben dem Rettungsschwimmabzeichen in Silber und einem Ersten-Hilfe-Kurs wurden dort Inhalte des Schnorcheltauchens vermittelt.

Vom 14. bis 21. Juni waren die neu ausgebildeten Rettungsschwimmer jetzt zum Wasserrettungsdienst für die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) an der Ostseeküste in Kellenhusen. Dort konnten die Jugendlichen mit Hilfe von Wach- und Schulleiter Georg Jansen ihre theoretisch erworbenen Kenntnisse bei der Strandaufsicht in der Praxis erproben. Unterstützt wurde das Team dabei von einem erfahrenem Meppener Bootsführer und einer Sanitäterin. Während der täglichen Dienstzeit wurden dabei zahlreiche kleinere Hilfeleistungen, wie die Versorgung von Schnitt- und Schürfwunden oder das Ausgeben von Kindersuchbändern, durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei neue Erfahrungen sammeln. Auch der Umgang mit dem Funkwesen, zur Verständigung der Rettungsschwimmer untereinander, und erste praktische Übungen mit einem Motorrettungsboot standen auf dem Programm.

Nach einer abwechslungsreichen Woche mit einem abendlichen Freizeitprogramm, z.B. Besichtigung eines Seenotrettungskreuzers der DGzRS und einer Fährfahrt nach Dänemark, steht für über die Hälfte der neuen Rettungsschwimmer fest, dass sie sich auch im nächsten Jahr zum Wasserrettungsdienst der DLRG anmelden werden. Damit sorgt das Schulprojekt der Johannesschule weiterhin für eine nachhaltige Zusammenarbeit mit der DLRG.