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Glaubenstag an der Johannesschule

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Bild #4726
Glaubenstag an der Johannesschule vergrößern

Die Zehnten Klassen der Johannesschule Meppen erlebten am Dienstag, 28.01.2014 einen anregenden Glaubenstag unter dem Motto: "Zukunft und Lebenswege".

Dieser Tag wurde in Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Kirchen und Inka Feldmann von der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) gestaltet. Die KJG hat sich auf die Fahne geschrieben, junge Menschen darin zu unterstützen, ihr Leben verantwortlich zu gestalten und eigene Lebensperspektiven zu entwickeln. Da die Johannesschule, die Jugendlichen nicht nur fachlich und beruflich auf den Abschluss vorbereiten möchte, sondern auch in ihrer Verantwortung als Christ, fügen sich hier zwei Puzzleteile zusammen.

"Es war ein guter Tag. Die Schüler haben sich über tiefgreifende Diskussionen gefreut", war das Fazit von Jürgen Scholz am Ende des Glaubenstages.

Die Jugendlichen trafen sich in kleinen Gruppen in den Meppener Gemeindehäusern von St. Vitus und Maria zum Frieden, um sich mit der (ihrer) Zukunft zu beschäftigen. Im Workshop "(Tu nur das) was dein Herz dir sagt!" bot Ida Bruns den Schülern die Chance, eigenen Träumen und Zielen auf die Spur zu kommen. Viele Menschen wollen auf ihre Lebensplanung einwirken. Oft fühlen sie sich deshalb "zwischen den Stühlen". "Wie wird mein Leben 2064 aussehen?",
"Was möchte ich im Leben erreichen?" Mit diesen Fragen befasste sich die von Katharina Lammers geleitete Gruppe. Als Aufhänger diente das Lied "Haus am See“ von Peter Fox.

Im Gespräch, im Spiel, im Film gab Sarah Abraham ihrer Gruppe die Möglichkeit, sich JETZT mit der eigenen Zukunft auseinanderzusetzen.

Miriam Valerius führte auf die persönliche "Insel der Zukunft". Die Reise dorthin führte über ein kreatives Angebot mit den Wegweisern:

  • Wo will ich hin?
  • Was habe ich vor?
  • Wofür will ich leben?

Spielerisch und durch kleine Selbsterfahrungsübungen näherte sich Jürgen Scholz mit seiner Gruppe dem Thema "Mensch mit Behinderung". Hier spürten die Schüler am eigenen Leib, was es heißt, mit einer Einschränkung leben zu müssen. Auch die Klärung des Begriffs "Inklusion" und die Frage "Was können wir dafür tun?" stand im Raum. "Wir haben viel über die verschiedenen Arten von Behinderungen gelernt", berichteten begeisterte Schüler am Ende des Tages. "Wir wollen in Zukunft toleranter sein."

Zum Blick in die Zukunft gehören Träume. Die Möglichkeit, diese zu reflektieren boten Lena Rolfes, Leonie Palm, Petra Jansen und Ute de Kruijff als sozialpädagogische Mitarbeiterinnen der Johannesschule. Dabei gingen sie Wege in die Vergangenheit, machten sich das Jetzt bewusst und beschäftigten sich mit unverzichtbaren Elementen ihrer Zukunft. "Familie, Freizeit, Geld und Glück sind dabei für uns sehr wichtig", reflektierten die Jugendlichen in diesem Zusammenhang.
In lebendigen Diskussionen zeigten sie sich offen und realistisch.

Pastor Krüger machte es spannend. Er bot einen Überraschungsworkshop an. Doch am Ende des Tages sickerte durch, dass z.B. über die Sinnhaftigkeit von Waffenexporten diskutiert wurde.

Abgerundet wurde der Tag mit Wortgottesdiensten in der Propsteikirche und parallel in der Kirche Maria zum Frieden.

Hier stand die Bibelstelle von der Sturmstillung im Mittelpunkt
(Mk 4, 35–41). Die Gelassenheit Jesu, will uns beruhigt in die Zukunft blicken lassen, indem er uns verspricht: "Ich bin bei euch!"