Hallo lieber Gast!

Sie sind Besucher 1.679.143 dieser Seite.

Frühschicht zur Adventszeit "Ein Licht geht auf"

zurück

Bild #5254
Frühschicht 2014 vergrößern

Unter dem Thema "Ein Licht geht auf" setzten sich ca. 70 Schülerinnen und Schüler, einige Kollegen der Johannesschule sowie Firmkatecheten und Firmling der Propsteigemeinde zusammen mit Kathrin Sierp in der Frühschicht am zur Adventszeit auseinander.

Den Einstieg bildete ein kurzes Rollenspiel, in dem die Frühschicht-und Gottesdienst-Vorbereitungs-AG (FrühGoVo) Situationen aus dem Alltag präsentierten, in denen man mit Schmerz, Traurigkeit und Verzweiflung umgehen muss. Beispielsweise Menschen, die unverschuldet obdachlos geworden sind, oder aber Kinder / Jugendliche, deren Eltern sich getrennt haben oder die Situation, dass eine für sie wichtige Person im Leben gestorben ist.

An diese Situationen schließt Jes 9, 1-6 an, in der den Menschen, die in Dunkelheit leben, ein Licht aufleuchtet. Gerade zur Adventszeit, in der wir uns auf die Geburt Jesu als Geschenk und Licht für die Menschen vorbereiten, kann uns dies Halt und Kraft geben.

Das sich daran anschließende Sprechspiel hinterfragt Jes 9, 1-6 und klärt die Problematik, inwiefern die Geburt Jesu den Menschen Halt und Kraft in für sie traurigen und schmerzhaften Situationen gibt.
Deutlich wurde im Sprechspiel: Indem man sich für andere Menschen einsetzt und Gutes tut und so versucht, die Welt etwas besser zu machen, springt man sozusagen für Jesus ein.

In Bezug auf die Situationen im Einstieg der Frühschicht wären Orte und Menschen, die die Welt besser machen können ja zum Beispiel die Wärmestube, in der sich Obdachlose aufwärmen können oder aber Frau Brüwer und Frau de Kruiff für Schüler mit Problemen im häuslichen und schulischen Bereich, sowie Schüler, die bei „Schüler helfen Schülern“ Nachhilfe geben. Es gibt viele Menschen mehr, die sich für andere Menschen einsetzen. Ganz bewusst sollte deutlich werden, dass Menschen gibt, die wie Jesus handeln, ein "Licht" für andere Menschen sind und diesen in schwierigen Situationen helfen können.

In einer angenehmen ruhigen Atmosphäre konnte jeder Teilnehmer an einem Basteltisch seinen Gedanken, für wen er zum Beispiel im Advent da sein möchte, oder aber wie man anderen Menschen helfen könnte nachgehen. Diese Gedanken wurden aufgeschrieben und symbolisch auf Laternen geklebt, die für ihn/sie "die Welt zum Leuchten bringt". Im Anschluss daran wurden die Laternen entzündet und ein "Lichtermeer von Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe" erstrahlte die Pausenhalle der JSM.

Die Frühschicht endete mit einem gemeinsamen Frühstück in der Mensa und dem gemeinsamen Segensgebet:

Herr, öffne unsere Augen,
damit wir dich in unseren Brüdern
und Schwestern erkennen.

Herr, öffne unsere Ohren,
damit wir das Rufen der Hungrigen,
der Frierenden, der Verängstigten
und Unterdrückten hören.

O Herr, öffne unsere Herzen,
damit wir einander so lieben,
wie du uns liebst.

Erneuer in uns deinen Geist,
Herr mache und frei und eins.
Amen.

(Mutter Theresa)