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Ein bisschen Shisha-Rauchen – da ist doch nichts dabei?!

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Bild #4821
Frau Rosken (II. Konrektorin der JSM) mit Schüler der Johannesschule Meppen. vergrößern

Johannesschüler werden vor dem Rauchen von Wasserpfeifen gewarnt. "Da E-Zigaretten neuerdings im Gespräch sind, haben wir reagiert und Frau Alexandra Kemper (Diakonisches Werk Emsland-Bentheim) zu uns in die Johannesschule eingeladen“, so Veronika Rosken (II. Konrektorin der JSM).

Im Gepäck hatte Frau Kemper für die neunten Klassen unter anderem E-Zigaretten und eine Wasserpfeife (Shisha).

Sie erklärte den Schülern, warum das Rauchen einer Wasserpfeife gesundheitsschädlich ist. Die Schüler interessierte dabei:
"Was passiert durch das Shisha-Rauchen mit meinem Körper?“
Der Tabak in der Wasserpfeife wird nicht wie bei der Zigarette direkt verbrannt, sondern er wird bei niedrigen Temperaturen verschwelt. Beim Verschwelen entstehen aus dem zugesetzten Zucker und Sirup krebserzeugende Stoffe.

Deutlich warnte Frau Kemper: "Verbrennungsprodukte des Tabaks sind äußerst giftig. Die zahlreichen Zusatzstoffe machen ihn noch gefährlicher.“

Sina aus der neunten Klasse meinte: "Dass das Rauchen von Shishas mindestens genauso schädlich ist wie das Rauchen einer Zigarette, wusste ich bisher nicht.“

Auch über die rechtliche Gesetzeslage informierte Frau Kemper:
In der Öffentlichkeit darf man unter 18 Jahren nicht rauchen–auch keine Wasserpfeife.

Im Anschluss diskutierten die Schüler, warum ihrer Meinung nach jemand anfängt, Shisha zu rauchen. Die Hauptgründe sahen sie im Stressabbau, aber auch im Gruppenzwang. Die Schüler kamen über ihre persönlichen Stresssituationen ins Gespräch und tauschten sich über ihren Umgang damit aus. Gemeinsam suchten sie nach gesünderen Bewältigungsmöglichkeiten wie Musik hören, Chatten, Fußball spielen, Shoppen und Freunde treffen. In den neunten Klassen nahm Frau Gabriele Krings (SKM Lingen) außerdem das Konsumverhalten der Schüler unter die Lupe und gab praktische Tipps, nicht in die Schuldenfalle zu geraten.

Die achten Klassen arbeiteten mit dem KomA-Team vom Landkreis Emsland zum Thema Kontrollierter Umgang mit Alkohol. Die Schüler hatten die Möglichkeit, ihren Alkoholkonsum des letzten Wochenendes in einen Promille-Wert umzurechnen. Die Ergebnisse sorgten bei nicht Wenigen für Erstaunen. Ebenfalls zum Thema Alkohol warnte Herr Gehrs mit seinen Mitarbeitern vom Kreuzbund die Siebtklässler vor den Gefahren der legitimsten Droge der Welt. Die sechsten Klassen wies Herr Bruns von der Polizei Meppen auf die Gefahren des Internets hin. Die Schüler hörten aufmerksam zu, als er über Strafmündigkeit im Zusammenhang mit facebook und Cybermobbing sprach.

In den fünften Klassen stand das Thema Rauchen auf dem Plan.
Es wurden Versuche durchgeführt zu der Frage "Was ist drin im Zigarettenrauch?“. Die Schüler waren erschrocken über die Auswirkungen des Rauchens auf den menschlichen Körper.

"Wir versuchen, unsere Schüler unter anderem durch Suchtprävention stark zu machen fürs Leben.“ Über die Unterstützung von 17 externen Mitarbeitern aus den verschiedenen Einrichtungen des Emslandes freut sich als Schulsozialarbeiterin der JSM Frau Uta de Kruijff.
Sie organisiert die Präventionstage und hofft auf fortwährende Kooperation.

Die Eltern der Johannesschüler wurden angesprochen in einem Brief, dem eine Information mit Tipps und Hinweisen zum Umgang mit Alkohol in der Karnevalszeit vom Landrat Reinhard Winter beigefügt wurde–mit dem deutlichen Appell an alle Eltern:
Bleiben Sie mit Ihren Kindern im Gespräch!