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Auf den Spuren Harry Potters

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Anfang Oktober machten sich 15 Schüler und Schülerinnen der Johannesschule Meppen und zwei Lehrerinnen auf den Weg in den Nordosten Englands nach Stockton on Tees. Dort trafen sie nicht nur auf ihre englischen Partner sondern auch auf Schüler und Schülerinnen der Schule San Jose de la Montana aus Cheste in Spanien, die ebenfalls zu einem Austausch angereist waren.

Eine Woche besuchten sie gemeinsam ihre Partnerschule Ian Ramsey Church of England School. Ein vielfältiges Programm wurde geboten. So besichtigten die Schüler der drei Nationen die alte Universitätsstadt Durham. Hier wurden in der Durham Kathedrale und deren Innenhof Szenen der Harry Potter Filme gedreht. Aber auch die alten Universitätsgebäude fanden große Bewunderung. Viele junge Menschen waren hier unterwegs, denn es war "freshmen’s week", die ersten Tage für die neuen Studenten.

Um auf den Spuren Harry Potters zu bleiben fuhren die Schüler auch nach York. Bei einem Gang über die mittelalterlichen Stadtmauern spähten sie in die verwunschenen Hinterhöfe alter Herrenhäuser, die ebenfalls zum Schauplatz für die Filme wurden. Aber nicht nur die kleine Kirche, neben dem York Minster, in der Guy Fawkes getauft wurde, sondern auch die schmalen Gassen, die "Shambles" (Schlachtergassen) machten York zu einem einmaligen Erlebnis.

Morgens begann der Tag für alle Schüler mit Unterricht in der Schule. So standen neben der Assembly, der Schulversammlung, auch Mathematik, Chemie, Biologie und englische Literatur auf dem Stundenplan. Ein besonderes Highlight war die Mandarinstunde mit Miss Wu. Als Referendarin absolviert die Chinesin ihre Zeit in Ian Ramsey. Die Schüler erfuhren nicht nur viel Landeskundliches, sondern konnten schon bald kurze Dialoge in Mandarin führen. Die allgemeine Verständigungssprache blieb natürlich Englisch.

Ein Besuch in dem Seebadeort Whitby, in dem Stoker seinen "Dracula" schrieb, genossen die Schüler bei wunderbarem Sonnenschein. Eine Kutterfahrt durch den Hafen und 199 Stufen zur alten Ruine hinauf rundeten den Besuch ab.

Wer kennt den "Middlesbrough Football Club"? Alle Schüler erhielten eine beeindruckende Führung durch das Stadion und konnten auch einen Blick in die Umkleidekabine werfen. Fußball verbindet, das wurde zum Motto und ließ die Schüler jede freie Minute gemeinsam kicken.

Die Abende verbrachten die Schüler in den Familien. Da musste man sich nun bewähren, beim gemeinsamen Essen, dem Austauschen der Familiengeschichten, bei Spielen und dem gemeinsamen Fernsehprogramm, das schon bald kein Problem mehr darstellte. Und als dann alle schon auf Englisch träumten, da mussten sie leider schon den Heimweg antreten.